Corona – Wir sind für Sie da!

HYGIENEHINWEISETrotz Allgemeinverfügungen: Physiotherapiepraxen dürfen geöffnet bleiben!

Für immer mehr Regionen in Deutschland gelten aufgrund der Corona-Infektionswelle Allgemeinverfügungen, die Teile des öffentlichen Lebens einschränken. Wichtig: Stand jetzt müssen aufgrund der Allgemeinverfügungen keine Physiotherapiepraxen geschlossen werden.

Die Allgemeinverfügungen beinhalten derzeit primär Regelungen für Bildungseinrichtungen und Freizeitaktivitäten im weiteren Sinne. Physiotherapiepraxen fallen nicht darunter. Die Behandlung von Patienten, die mit einer gültigen Verordnung in die Physiotherapiepraxis kommen, ist weiterhin uneingeschränkt möglich.

Auch die Regelung, dass Fitnessstudios geschlossen bleiben müssen, bezieht sich nicht auf den Trainingsbereich in Physiotherapiepraxen. Praxisinhaber sollten jedoch darauf achten, dass dort nur noch Patienten mit gültiger Verordnung trainieren. Grundsätzlich ist es wichtig, die nötigen Hygieneregeln einzuhalten.

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Triggerpunkt-Therapie

In den heutigen modernen Arbeits- und Lebenswelten haben viele Schmerzen Ihre Ursache in Fehlbelastungen, wie zum Beispiel am Arbeitsplatz, und/ oder zu wenig Bewegung.

Eine häufige Folge dieser Fehlhaltungen sind falsch belastete, verkürzte und dauerhaft angespannte Muskelfasern; man spricht auch von lokal begrenzten Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur oder „myofaszialen Trigger Punkten“.

Verhärtungen im Schulterbereich können zum Beispiel die Erklärung für immer wiederkehrende Kopfschmerzen sein. Mittlerweile wird vermutet, dass nahezu 90% aller Schmerzsyndrome durch Muskelverhärtungen entstehen.

Das Team von Physiotherapie Ridder hilft Ihnen mit der speziellen Triggerpunkt-Therapie,

  • die Verhärtungen durch die permanent unter Spannung stehenden Muskelfasern zu reduzieren und die „myofaszialen Triggerpunkte“ möglichst zu beseitigen
  • die durch die Spannung verkürzten Muskelfasern zu entlasten und auf ihre Ursprungslänge in Entspannung zurückzuführen
  • Schmerzsyndrome zu reduzieren
  • weiteren Einschränkungen und Schmerzen vorzubeugen

Cyriax Therapie

Cyriax Therapie: orthopädische Behandlungstechnik
bei Funktionsstörungen

 

Die manuelle Therapie nach Cyriax wird zur Schmerz- und Mobilisations-Behandlung des Bewegungsapparates und der Weichteile eingesetzt; speziell an den Gelenkbändern von Fuß, Knie, Ellbogen oder Schultern.

Bei dem von dem Orthopäden Cyriax entwickelten Verfahren handelt es sich um eine Spezialmassage (Querfriktion) der Sehnenübergänge zu den Muskeln und zu den Knochen, bis durch die verbesserte Durchblutung der Schmerz nachlässt oder sich die Muskelspannung senkt.

Ziel der Massage ist die Beseitigung oder die Vermeidung von

  • Schmerzzuständen der Bänder in Fuß, Knie, Ellbogen oder Schultern
  • Muskelverhärtungen
  • Adhäsionen („Verklebungen“) des Gewebes
  • eingeschlossenen Ödemen

sowie die

  • Mobilisation der betroffenen Bereiche

Vor der Behandlung werden die zu behandelnden Bereiche in der Regel erwärmt; zum Beispiel mit Fango.

ACHTUNG:
Falls Sie in den betroffenen Schmerzbereichen unter Verkalkungen (Arthrose) leiden oder wenige Tage zuvor eine Cortison-Infiltration erhalten haben, sprechen Sie uns vor der Behandlung bitte an.

Manuelle Therapie

Manuelle Therapie: orthopädische Behandlungstechnik
bei Funktionsstörungen

 

Manuelle Therapie ist eine komplexe Behandlung von Wirbeln, Gelenken, Muskel, Bändern und Nerven bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule.

Darüber hinaus ist sie auch für die Behandlung von vielfältigen Beschwerden anderer Körperregionen und von generalisierten Befindungsstörungen geeignet.

Einsatzgebiete: Häufig äußern sich die Auswirkungen in

  • Bewegungseinschränkungen
  • Schmerzen
  • Verdauungsproblemen / Magen-Darm-Beschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Psychischen Beschwerden / Angstneurosen / Depressionen
  • Entwicklungsstörungen
  • KISS-Syndrom (kopfgelenkinduzierte Symmetriestörungen von Kindern)
  • weiteren Symptomen

Ziele: Mit einer manuellen Behandlung in unserer Praxis verhelfen wir unseren Patienten wieder zu

  • mehr Beweglichkeit und Stabilität
  • verbessertem Stoffwechsel
  • Schmerzlinderung durch bessere Wahrnehmung und verminderte Reizleitung der Nerven

Die therapeutischen Techniken unterstützen die Wiederherstellung und Erhaltung der physiologischen gesunden Gelenkfunktionen.

Behandlung: Dazu setzen wir während Ihrer Behandlung spezielle Lockerungs- und Grifftechniken ein zur

  • Gelenk-Mobilisation
  • aktiven und passiven Dehnung verkürzter, muskulärer Strukturen
  • Kräftigung der Gegen-Muskulatur

Ergänzend zu der Behandlung in unserer Praxis zeigen und üben wir mit Ihnen verschiedene Gelenk- und Muskelübungen für zu Hause

Manuelle Therapie – Unsere Expertise

Manual-Therapie setzt eingehende anatomische Kenntnisse voraus, da in der Behandlung unterschiedliche Formen der Gelenke sowie Muskel-Ansatzpunkte und -Ausrichtungen berücksichtigt werden müssen.

Die behandelnden Physiotherapeuten mit Spezialisierung auf Manual-Therapie von Physio- & Ergotherapie Ridder sowie von physio4life verfügen über diese anerkannte und zertifizierte Zusatzausbildung.

Sie sind bei uns also sprichwörtlich „in den besten Händen“.

CMD – Kiefergelenksbehandlung

CMD – Kiefergelenksbehandlung

 

Die Cranio-Sacral-Therapie stellt eine besondere Form der Anwendung der Physiotherapie und der Osteopathie im Bereich des Kopfes dar.

Die Behandlung ist auf die Wiederherstellung optimaler Funktionen ausgelegt. Sie erfolgt schonend und individuell auf unsere Patienten angepasst.

Häufigste Behandlungsgründe sind oft schmerzhafte Fehlfunktionen oder Veränderungen des Kiefer- und Kauapparates (Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)).

Die Gründe für Störungen im Kiefergelenk sind vielfältig und können aus beiden Richtungen des Körpers Auswirkungen haben:

  • Fehlstellungen der Wirbelsäule können über die Halswirbel auf das Kiefergelenk ausstrahlen
  • Zahnprobleme, wie z.B. eine zu hohe Krone, Zahnverlust oder eine Zahnfehlstellung können Fehlbelastungen auf das Kiefergelenk, Nacken, Schulter und Wirbelsäule übertragen

Über die Schmerzen im Kieferbereich hinaus kann bei folgenden Symptomen eine Kiefergelenks-Behandlung sinnvoll sein:

  • Knacken oder Reiben der Kiefergelenke beim Öffnen oder Schließen der Mundes, z.B. beim Kauen
  • Beschwerden, den Kiefer vollständig zu öffnen
  • Schluckbeschwerden
  • Ausstrahlende Schmerzen in Zähne, Mund, Gesicht, Kopf-, Nacken, Schulter
  • Rücken, Hals-Wirbelsäulen-Schulterprobleme, eingeschränkte Kopf-Drehung
  • Kopfschmerzen
  • Plötzliche Veränderungen des Bisses
  • Ohrenschmerzen
  • Tinnitus
  • Schwindel

Auslöser:

  • Genetische Veranlagung
  • Hormone
  • Entwicklungsstörungen der Kiefer
  • Haltungsstörungen
  • Emotionaler Stress / Depression / posttraumatische Belastungsstörung
  • Frühere Schmerzerfahrungen
  • Unfälle
  • Zähneknirschen
  • Schlafstörungen, z. B. beim Obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom

Ganzheitlicher Ansatz: Oft braucht es für die Diagnose und erfolgreiche Behandlung ein Zusammenspiel aus mehreren Anlaufstellen wie Orthopäde, Zahnarzt, Physiotherapie, Osteopathie sowie psychotherapeutischen Experten, etc.

Gruppen-Angebote

Gruppen-Angebote zur Prävention und Information

 

Zur Prävention und Information bieten wir Ihnen verschiedene Kurse und Angebote für Gruppen an:

Bad Driburg

Angebote für Kinder

Früherkennung und frühe Hilfe liegen uns am Herzen

 

KinderViele Erkrankungen im Erwachsenenalter lassen sich durch Vorbeugung und Therapie in jungen Jahren verhindern oder deutlich abmildern.

Darum bieten wir auch speziell für Kinder Therapien und Kurse zur Prävention und Behandlung an:

Kinder

Standorte

Wir möchten, dass Sie gesund werden oder bleiben,
schmerzfrei in Ihr bisheriges Leben zurückkehren oder
zumindest deutliche Linderung erfahren.

 

Wir bieten Ihnen an jedem unserer 2 Standorte ein umfangreiches Therapie-Angebot, das auf die Schwerpunktbereiche der angeschlossenen Krankenhäuser abgestimmt ist und weit darüber hinausgeht.

An allen 3 Standorten behandeln wir auch ambulante Patienten.
In unserer Praxis in der Dringenberger Straße 29 in Bad Driburg bieten wir Ihnen neben Physiotherapie ebenso die Möglichkeit einer interdisziplinären, ergotherapeutischen Betreuung an.

Durch die Kombination beider Therapien ist eine optimale, individuelle und ganzheitliche Betreuung der Patienten sichergestellt.

Und hier finden Sie uns:

Schwerpunkt-Krankenhaus der KHWE (Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge)

  • St. Josef Hospital, Bad Driburg mit den Fachbereichen Allgemeinchirurgie,  Gefäßchirurgie, Hals-, Nasen- , Ohren-Heilkunde, Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Schauen sie sich gerne auf unserer Seite bei uns um.

Über uns

Seit über 25 Jahren leben wir unseren Anspruch,
Menschen zu einer besseren gesundheitlichen Situation & mehr Lebensqualität
zu verhelfen.

Unser Team besteht aus nahezu 20 professionellen Physio- und Ergotherapeuten mit zahlreichen Qualifikationen und Zusatzausbildungen. Durch regelmäßige Fortbildungen stellen wir sicher, dass Sie durch unsere Behandlungen von den neuesten medizinischen Erkenntnissen und den besten Therapien profitieren.

Der Standort unserer Praxis in dem Krankenhaus der KHWE (Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge) Bad Driburg ermöglichen uns sowohl die Nähe zu unseren Patienten als auch zu den behandelnden Ärzten; das heißt:

kurze Wege für bestmögliche Behandlung und umfassende Beratung.

Wir verfolgen einen ganzheitlichen therapeutischen Anspruch und bieten Ihnen deswegen auch viele alternativ-medizinische Behandlungen an wie

Ergotherapie
Osteopathie
Manuelle Therapie

Für uns bilden Körper und Seele eine Einheit, die durch kontinuierliche Aufmerksamkeit und Förderung im Einklang bleiben. Darum finden Sie bei uns neben den Therapien auch Kurse in Gemeinschaft sowie Wellness-Angebote.

Wir freuen uns auf Sie.

Ihr Heinz-Erhard Ridder und Kirsten Sattler-Ridder

Kirsten Sattler-Ridder

  • Leitung Ergotherapie
  • Bobath
  • sensorische Integration
  • ergotherapeutische Hilfsmittel
  • Diagnostik neuropsychologischer Störungen

FDM: Faszien-Therapie nach Typaldos

FDM: Eine neuartiges Diagnose- und Behandlungskonzept bei Schmerzen des Bewegungsapparates.

 

Bei dem Faszien-Distorsions-Modell (FDM) handelt es sich um ein relativ junges Therapie-Konzept aus der Osteopathie; es wurde von seinem Begründer Typaldos 1991 vorgestellt.

Die Behandlung gehört zu den manuellen Therapien; sie erfolgt durch spezifischer Handgriffe. Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach TYPALDOS ist eine Kombination aus visueller Diagnostik sowie aus manuellen und osteopathischen Behandlungstechniken. Die Schmerzgestik (Körpersprache) des Patienten lenkt den Therapeuten in der Behandlung. Schmerzgestik und nachfolgende Therapie stehen dabei in einem eindeutigen Zusammenhang.

Was aber genau sind Faszien?

Faszien – auch Bindegewebe genannt – befinden sich überall im Körper und haben somit auch in nahezu allen Bereichen Einfluss auf unsere Gesundheit.

Es handelt sich hierbei um ein netzartiges, überaus komplexes Gewebe-System, das alle Teile des Körpers verbindet und mit großer Flexibilität zusammen und am richtigen Platz hält. Als Wasserspeicher und Heimat unserer Fresszellen nehmen Faszien überlebenswichtige Aufgaben wahr.

Das Faszien-Gewebe ist von Blut- und Lymph-Gefäßen durchzogen. Kann die Lymphe nicht mehr ausreichend fließen, z.B. durch länger anhaltende Muskelverspannungen- dann kann der „zwangs-gelagerte“ körpereigene Wundklebstoff im Abbau-Prozess die Faszien verkleben.

Die Folge:

  • betroffene Muskelfasern verlieren ihre Bewegungsfähigkeit durch sinkende Zugkraft und Flexibilität
  • Nerven in dem betroffenen Gewebebereich können schmerzhaft gequetscht werden

Verklebte oder verhärtete Faszien können zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Beschwerden führen wie

  • Gelenkschmerzen
  • Nacken-, Schulter-, Rücken- oder Bauchschmerzen bis hin zu
  • undefinierbaren Schmerzen