Ambulante Rehabilitation

Ambulante Rehabilitation
Ambulante-Rehabilitation

Unsere Praxis für Physio- und Ergotherapie Ridder in Bad Driburg verfügt über alle räumlichen, persönlichen und therapeutischen Ausstattungen und Qualifizierungen zur Durchführung ambulanter Rehabilitationen.

Dies betrifft sowohl räumliche, technische als auch alle personelle Voraussetzungen und Qualifikationen.

Wir beraten Sie gern und unterstützen Sie bei der Prüfung, ob Ihre Krankenkasse diese therapeutische Leistung übernimmt.

Sprechen Sie uns einfach an.

Angebote für Kinder

Früherkennung und frühe Hilfe liegen uns am Herzen

 

KinderViele Erkrankungen im Erwachsenenalter lassen sich durch Vorbeugung und Therapie in jungen Jahren verhindern oder deutlich abmildern.

Darum bieten wir auch speziell für Kinder Therapien und Kurse zur Prävention und Behandlung an:

Kinder

Bobath

Bobath Therapie für Erwachsene und Kinder:
neurologische Behandlungstechnik

 

Unsere Therapeuten behandeln nach dem Therapie-Konzept von Bobath, wenn bei Ihnen eine Schädigung des zentralen Nervensystems vorliegt, wie z.B. eine halbseitige Lähmung nach einem Schlaganfall.

Das Verfahren nach Bobath orientiert sich an den vorhandenen Ressourcen der Patienten. Es beruht auf der Annahme, dass gesunde Hirnregionen Aufgaben neu lernen und übernehmen können, wenn die zuvor dafür zuständigen Hirnregionen ausgefallen sind.

Hierzu werden Bewegungsabläufe, die durch die Erkrankung verloren gegangen sind, durch ständiges Wiederholen neu erlernt. Das Verfahren nach Bobath liefert einen wesentlichen Beitrag dazu, Ihre Motorik zu verbessern und ein möglichst eigenständiges Leben zu führen.

Wir setzen das Bobath-Konzept ein in der Behandlung von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen mit zerebralen Bewegungsstörungen, sensomotorischen Störungen und neuromuskulären Erkrankungen wie

  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • intrazerebrale Blutung
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Erkrankungen des Rückenmarks
  • Enzephalitis
  • Hirntumore
  • Morbus Parkinson
  • periphere Nervenschädigungen

CMD – Kiefergelenksbehandlung

CMD – Kiefergelenksbehandlung

 

Die Cranio-Sacral-Therapie stellt eine besondere Form der Anwendung der Physiotherapie und der Osteopathie im Bereich des Kopfes dar.

Die Behandlung ist auf die Wiederherstellung optimaler Funktionen ausgelegt. Sie erfolgt schonend und individuell auf unsere Patienten angepasst.

Häufigste Behandlungsgründe sind oft schmerzhafte Fehlfunktionen oder Veränderungen des Kiefer- und Kauapparates (Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)).

Die Gründe für Störungen im Kiefergelenk sind vielfältig und können aus beiden Richtungen des Körpers Auswirkungen haben:

  • Fehlstellungen der Wirbelsäule können über die Halswirbel auf das Kiefergelenk ausstrahlen
  • Zahnprobleme, wie z.B. eine zu hohe Krone, Zahnverlust oder eine Zahnfehlstellung können Fehlbelastungen auf das Kiefergelenk, Nacken, Schulter und Wirbelsäule übertragen

Über die Schmerzen im Kieferbereich hinaus kann bei folgenden Symptomen eine Kiefergelenks-Behandlung sinnvoll sein:

  • Knacken oder Reiben der Kiefergelenke beim Öffnen oder Schließen der Mundes, z.B. beim Kauen
  • Beschwerden, den Kiefer vollständig zu öffnen
  • Schluckbeschwerden
  • Ausstrahlende Schmerzen in Zähne, Mund, Gesicht, Kopf-, Nacken, Schulter
  • Rücken, Hals-Wirbelsäulen-Schulterprobleme, eingeschränkte Kopf-Drehung
  • Kopfschmerzen
  • Plötzliche Veränderungen des Bisses
  • Ohrenschmerzen
  • Tinnitus
  • Schwindel

Auslöser:

  • Genetische Veranlagung
  • Hormone
  • Entwicklungsstörungen der Kiefer
  • Haltungsstörungen
  • Emotionaler Stress / Depression / posttraumatische Belastungsstörung
  • Frühere Schmerzerfahrungen
  • Unfälle
  • Zähneknirschen
  • Schlafstörungen, z. B. beim Obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom

Ganzheitlicher Ansatz: Oft braucht es für die Diagnose und erfolgreiche Behandlung ein Zusammenspiel aus mehreren Anlaufstellen wie Orthopäde, Zahnarzt, Physiotherapie, Osteopathie sowie psychotherapeutischen Experten, etc.

Cyriax Therapie

Cyriax Therapie: orthopädische Behandlungstechnik
bei Funktionsstörungen

 

Die manuelle Therapie nach Cyriax wird zur Schmerz- und Mobilisations-Behandlung des Bewegungsapparates und der Weichteile eingesetzt; speziell an den Gelenkbändern von Fuß, Knie, Ellbogen oder Schultern.

Bei dem von dem Orthopäden Cyriax entwickelten Verfahren handelt es sich um eine Spezialmassage (Querfriktion) der Sehnenübergänge zu den Muskeln und zu den Knochen, bis durch die verbesserte Durchblutung der Schmerz nachlässt oder sich die Muskelspannung senkt.

Ziel der Massage ist die Beseitigung oder die Vermeidung von

  • Schmerzzuständen der Bänder in Fuß, Knie, Ellbogen oder Schultern
  • Muskelverhärtungen
  • Adhäsionen („Verklebungen“) des Gewebes
  • eingeschlossenen Ödemen

sowie die

  • Mobilisation der betroffenen Bereiche

Vor der Behandlung werden die zu behandelnden Bereiche in der Regel erwärmt; zum Beispiel mit Fango.

ACHTUNG:
Falls Sie in den betroffenen Schmerzbereichen unter Verkalkungen (Arthrose) leiden oder wenige Tage zuvor eine Cortison-Infiltration erhalten haben, sprechen Sie uns vor der Behandlung bitte an.

Elektrotherapie

Elektrotherapie oder auch Reizstrom- bzw. Feinstrom-Therapie hat eine lange Tradition: Bereits im 18. Jahrhundert wurden elektromagnetische Wechselfelder eingesetzt, um durch die erzielte Erwärmung und Durchblutungssteigerung die Wund- und Knochenheilung zu unterstützen.

In der heutigen physikalischen Therapie kommt Reizstrom vor allem bei Patienten zum Einsatz, wo Nerven in den äußeren Bereichen des Körpers, zum Beispiel in den Armen und Beinen, geschädigt sind. In den betroffenen Körperregionen kann es zum Abbau von Muskelzellen kommen.

Während der Elektro-Therapie werden Elektroden auf die Hautoberfläche des Patienten angebracht. Über diese Elektroden fließt Gleich- oder Wechselstrom in den Körper oder gezielt ausgewählte Körperbereiche.

Im Körper entsteht einen Ionenfluss, bzw. durch die anliegende elektrische Spannung richten sich die Ionen im Körper aus. Die in der Region betroffenen Nerven werden stimuliert, der Muskel wird bewegt und der Muskelabbau verzögert oder sogar ganz verhindert.

Wirkung
  • Verbesserung des Stoffwechsels
  • Stimulation der Nerven zur Schmerzdämpfung
  • Stimulation der durch Nerven verursachte Lähmungen von Muskeln
  • Wirkungsvollerer Transport von Medikamenten über die Haut ins Gewebe durch Stimulation der Blutgefäße

Bitte sprechen Sie Ihren Arzt vor der Verordnung bzw. uns vor der Behandlung an, wenn Sie unsicher sind. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

ACHTUNG:
Die Behandlung mit Elektrotherapie ist unter bestimmten Voraussetzungen nicht oder nur eingeschränkt möglich:

  • Patienten mit technischen Geräten im Körper Herzschrittmacher oder andere technische Geräte im Körper
  • einige Haut- oder neurologische Erkrankungen sowie
  • in der Schwangerschaft
  • künstliche Gelenke

Ergotherapie

Ergotherapie im Allgemeinen

Ergotherapie ist ein eigenständiges Behandlungsverfahren. Die Ergotherapie orientiert sich an einer ganzheitlichen, systemischen Sichtweise. Sie ist eine bedeutende Heilmaßnahme in der Prävention und Rehabilitation beeinträchtigter, kranker und behinderter Menschen jeden Alters. Sie basiert auf eigener Befunderhebung und Diagnostik und den sich daraus ergebenden Behandlungsmethoden. Die Ergotherapie fördert die Handlungsfähigkeit des Menschen. Die Behandlung erleichtert es dem Patienten, in seinem Alltag zurechtzukommen.

Ergotherapie ist ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Behandlung.

Ergotherapeutische Maßnahmen kommen überwiegend zum Einsatz
  • in der Neurologie bei traumatischen, chronischen und degenerativen Prozessen des Zentralen Nervensystems (ZNS)
  • in der Orthopädie, Rheumatologie bei traumatischen und degenerativen Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, wie z.B. Unfall- und Handverletzungen
  • bei geriatrischen Erkrankungen, die zur Gefährdung oder zum Verlust der Selbständigkeit und Individualität in allen Bereichen des täglichen Lebens führen können
  • in der Pädiatrie für entwicklungsverzögerte, von Behinderung bedrohte oder behinderte Säuglinge und Kinder


Ziel der Ergotherapie

Das Ziel ist es, die Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Menschen zur Bewältigung des täglichen Lebens zu entwickeln, zu unterstützen, zu fördern und zu erhalten und Funktionsstörungen zu verhindern.

Vielfältige therapeutische Mittel und Methoden werden eingesetzt, um die individuell bestimmten Therapieziele zu erreichen. Behandlungsprogramme, die für den einzelnen Patienten persönlich erstellt werden, dienen dazu, vorhandene Fähigkeiten zu fördern und ihren Einsatz zur Bewältigung der Anforderungen im Arbeitsleben, in der Schule, im sozialen, persönlichen und häuslichen Bereich zu optimieren.

Laut Heil- und Hilfsmittelrichtlinien lässt sich die Wirkung ergotherapeutischer Maßnahmen in der Regel nach 10 Behandlungen bewerten.

Die Behandlung beinhaltet ferner Überprüfungsverfahren, Beratung der Angehörigen sowie Herstellung, Adaption und Erprobung von Hilfsmitteln und Schienen.

Ergotherapie kann als Einzel- und Gruppenbehandlung sowie als Hausbesuch durchgeführt werden.

Indikationen für die Verordnung von Ergotherapie in der …

Indikationen für die Verordnung von Ergotherapie in der …

Ergotherapeutische Maßnahmen und Methoden
  • Bobath-Behandlungen bei Erwachsenen
  • Sensorische Integrationsbehandlung und basale Stimulation zur Behandlung von Körperwahrnehmungsstörungen
  • Entwicklung und Verbesserung der Grob- und Feinmotorik sowie der Koordination
  • Hirnleistungstraining
  • Standardisierte Testverfahren
  • Manual therapeutische Verfahren bei Handverletzungen
  • Gelenkschutz-Maßnahmen und -Beratung
  • Hilfsmittel-Beratung, -Erprobung und -Anpassung
  • ADL-/ Selbsthilfe-Training für wichtige, eingeschränkte Bereiche des individuellen täglichen Lebens, von der Körperpflege über Haushaltsführung bis hin zu Arbeitskompetenztraining. Der Begriff stammt aus dem englischen (Activity of daily life) und beinhaltet eine Therapieform zum Erhalt und Wiedererlangung der Selbstständigkeit im Alltag.


Verordnungsmodus
  • Ergotherapie ist eine Vertragsleistung der gesetzlichen Krankenkassen und wird unter die Heilmittel (wie Physiotherapie und Logopädie) eingeordnet.
  • Ambulante Ergotherapie wird nur auf Verordnung des behandelnden Arztes, mit einem Rezept oder einer Heil- und Hilfsmittelverordnung durchgeführt.

Fango

Fango oder auch Heilschlamm besteht aus Lehm oder Ton vulkanischen Ursprungs sowie aus Brauch-, Mineral- oder Thermalwasser.

Er kann durch die Zugabe von Algen oder Mikroorganismen gereift sein oder auch mit Zusätzen wie zum Beispiel Radon, Sole oder Schwefel angereichert werden.

In physiotherapeutischen Praxen wird in der Regel mit (Paraffin-) Fango-Päckchen gearbeitet. Diese werden auf ca. 50°Celsius erhitzt und dem Patienten auf die entsprechenden Körperstellen gelegt. Danach wird der ganze Körper in Leinentücher und Wolldecken gewickelt, um die Wärme optimal zu speichern.

Es entsteht eine sogenannte „feuchte Wärme“, über die verschiedene heilende Stoffe auf die Haut des Patienten übertragen werden.

Durch die besonderen physikalischen Eigenschaften von Fango kann die Wärme effektiv in tief liegendes Gewebe eindringen. Die Behandlung ist sehr wohltuend. Während der Ruhezeit, die Sie in der Behandlung haben, wird die Durchblutung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur gefördert, so dass sich Muskeln entspannen können und Schmerzen gelindert werden.

Nach 20-30 Minuten werden die Patienten von dem Therapeuten ausgewickelt, an den behandelten Stellen vom Fango gereinigt und können nach der Wärme-Behandlung ohne weiteren Aufwand wieder in den Alltag oder ihre Anschluss-Therapie gehen.

Behandlungen mit Fango sind besonders hilfreich bei

  • Bindegewebs- und Muskelrheumatismus
  • chronisch rheumatischen Gelenkerkrankungen
  • Fibromyalgie
  • Hexenschuss
  • Ischialgie
  • Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen
  • Spasmen glattmuskulärer Organe
  • traumatischen Kontusionen und Distorsionen
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Menstruationsbeschwerden
  • Muskelkater / Muskelverhärtung
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Ekzemen

FDM: Faszien-Therapie nach Typaldos

FDM: Eine neuartiges Diagnose- und Behandlungskonzept bei Schmerzen des Bewegungsapparates.

 

Bei dem Faszien-Distorsions-Modell (FDM) handelt es sich um ein relativ junges Therapie-Konzept aus der Osteopathie; es wurde von seinem Begründer Typaldos 1991 vorgestellt.

Die Behandlung gehört zu den manuellen Therapien; sie erfolgt durch spezifischer Handgriffe. Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach TYPALDOS ist eine Kombination aus visueller Diagnostik sowie aus manuellen und osteopathischen Behandlungstechniken. Die Schmerzgestik (Körpersprache) des Patienten lenkt den Therapeuten in der Behandlung. Schmerzgestik und nachfolgende Therapie stehen dabei in einem eindeutigen Zusammenhang.

Was aber genau sind Faszien?

Faszien – auch Bindegewebe genannt – befinden sich überall im Körper und haben somit auch in nahezu allen Bereichen Einfluss auf unsere Gesundheit.

Es handelt sich hierbei um ein netzartiges, überaus komplexes Gewebe-System, das alle Teile des Körpers verbindet und mit großer Flexibilität zusammen und am richtigen Platz hält. Als Wasserspeicher und Heimat unserer Fresszellen nehmen Faszien überlebenswichtige Aufgaben wahr.

Das Faszien-Gewebe ist von Blut- und Lymph-Gefäßen durchzogen. Kann die Lymphe nicht mehr ausreichend fließen, z.B. durch länger anhaltende Muskelverspannungen- dann kann der „zwangs-gelagerte“ körpereigene Wundklebstoff im Abbau-Prozess die Faszien verkleben.

Die Folge:

  • betroffene Muskelfasern verlieren ihre Bewegungsfähigkeit durch sinkende Zugkraft und Flexibilität
  • Nerven in dem betroffenen Gewebebereich können schmerzhaft gequetscht werden

Verklebte oder verhärtete Faszien können zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Beschwerden führen wie

  • Gelenkschmerzen
  • Nacken-, Schulter-, Rücken- oder Bauchschmerzen bis hin zu
  • undefinierbaren Schmerzen